Bremen, mit arbeitsloser Kamera
Wenn Sie zufällig mal nach Bremen kommen sollten, lassen Sie die Kamera getrost zu Hause. Es gibt nicht sehr viel zu fotografieren, schon gleich gar nichts, was es nicht woanders auch gibt. Das Flair ist norddeutsch und es ist so, wie es in allen deutschen Städten ist, die irgendwo mal was mit dem Krieg zu tun hatten (und welche hatte das nicht?). Dort, wo noch alte Bausubstanz steckt, ist es schön, zwischendrin allerdings gibts wieder die treudeutsche Liebe zum Waschbeton und zur Architektur des betonierten Vierecks zu bestaunen. Am Bremer Congress-Centrum (schreibt sich wirklich so) ist diese Symbiose in selbst für deutsche Verhältnisse erstaunlicher Ausprägung zu bewundern. Alleine für den Vorplatz dieses Monsters mussten viele Steine geklopft werden, verdammt viele. Dabei hatte ich mir Bremen immer so putzelig vorgestellt und gedacht, man würde beim Einkaufen auch mal Diego oder Per Mertesacker begegnen und alle Menschen dort müssten irgendwie aussehen wie Willi Lemke. Tun sie aber gar nicht. Und Diego habe ich auch nicht gesehen, nur die Privatmaschine von Real Madrid, die parkte direkt neben dem kleinen Lufthansaflieger, mit dem ich unterwegs war.
Das ist übrigens nicht sehr erstaunlich, wenn man direkt neben dem Flieger von Real steht, zumindest nicht in Bremen. Der Flughafen ist nämlich eher klein und ich vermute, auf dem Bahnhof von München-Pasing ist mehr los. Dass man allerdings mit der Straßenbahn in 11 Minuten vom Terminal in die Innenstadt kommt, daran müsste München echt mal noch arbeiten.
Das ist übrigens nicht sehr erstaunlich, wenn man direkt neben dem Flieger von Real steht, zumindest nicht in Bremen. Der Flughafen ist nämlich eher klein und ich vermute, auf dem Bahnhof von München-Pasing ist mehr los. Dass man allerdings mit der Straßenbahn in 11 Minuten vom Terminal in die Innenstadt kommt, daran müsste München echt mal noch arbeiten.
Herzogspitalstr. 14 - 1. Dez, 14:46