Im Bierzelt bei Schnee
An diesem einen sehr speziellen Volksfest in dieser einen sehr speziellen Stadt, die ich trotz alledem immer noch als meine Heimatstadt ansehen würde, mag ich sehr, dass es erstens sehr ungewöhnlich ist und zweitens sehr bodenbehaftet geblieben und drittens das letzte seiner Art (kalendarisch betrachtet) ist. Wenn also dieses Volksfest gefeiert wird, dann weiß man, dass ein Jahr und eine Jahreszeit zu Ende gehen. Der kalendarische Klamauk interessiert uns erst gar nicht (so tickt Niederbayern nun mal), fur uns gibt´s als Fixpunkt im Jahr dieses eine Fest. Fragt man also jemanden aus besagter Stadt, wann er umzuziehen/sein Haus fertigbauen/den Job wechseln/Kinder kriegen/dem Papst die Hand schütteln/sich einer Geschlechtsumwandlung unterziehen will, dann ist der Satz "Bis zum XY-Fest" eine gute Zeitangabe. Es gibt vor dem Fest und nach dem Fest und dazwischen ist Sommer.
Heute jedenfalls geht´s wieder los (gerade in diesen Minuten) und das Interessante ist, dass man Jahr für Jahr nicht weiß, wie man sich passend anzieht. Letztes Jahr hatte ich bis abends um zehn zu meiner famosen Trachten-Lederhose (lang...die kurzen sehen sturzdoof aus) ein T-Shirt an, diesmal empfiehlen sich eher ein Mantel und Handschuhe. Und so geht das Jahr für Jahr: Ich habe dort schon Abende erlebt, die waren beinahe sommerlich, ich habe aber auch schon dort eine Maß getrunken, während draußen der Schnee fiel.
Morgen jedenfalls ist wieder einmal Veteranentreffen, einmal im Jahr hockt die ganze Gang aus der Kaderschmiede zusammen und dischkriert, wie man das in Niederbayern so schön nennt. Ein paar sehr unterschiedliche Lebensläufe, ein paar Jungs aus Niederbayern, alle ziemlich die selbe Altersklasse, alle mit dem selben Startpunkt in die berufliche Laufbahn, alle mit unterschiedlichen Ergebnissen. Ein paar sind immer noch da, ein paar hat man auch schon mal vor diversen TV-Kameras gesehen. Zählt am Samstag aber alles nix. Da zählen ein paar lustige Geschichten, die eine oder andere Maß und für einen Abend das Gefühl, alles wäre noch so früher, obwohl wir natürlich genau wissen, dass nichts mehr so ist wie früher.
Heute jedenfalls geht´s wieder los (gerade in diesen Minuten) und das Interessante ist, dass man Jahr für Jahr nicht weiß, wie man sich passend anzieht. Letztes Jahr hatte ich bis abends um zehn zu meiner famosen Trachten-Lederhose (lang...die kurzen sehen sturzdoof aus) ein T-Shirt an, diesmal empfiehlen sich eher ein Mantel und Handschuhe. Und so geht das Jahr für Jahr: Ich habe dort schon Abende erlebt, die waren beinahe sommerlich, ich habe aber auch schon dort eine Maß getrunken, während draußen der Schnee fiel.
Morgen jedenfalls ist wieder einmal Veteranentreffen, einmal im Jahr hockt die ganze Gang aus der Kaderschmiede zusammen und dischkriert, wie man das in Niederbayern so schön nennt. Ein paar sehr unterschiedliche Lebensläufe, ein paar Jungs aus Niederbayern, alle ziemlich die selbe Altersklasse, alle mit dem selben Startpunkt in die berufliche Laufbahn, alle mit unterschiedlichen Ergebnissen. Ein paar sind immer noch da, ein paar hat man auch schon mal vor diversen TV-Kameras gesehen. Zählt am Samstag aber alles nix. Da zählen ein paar lustige Geschichten, die eine oder andere Maß und für einen Abend das Gefühl, alles wäre noch so früher, obwohl wir natürlich genau wissen, dass nichts mehr so ist wie früher.
Herzogspitalstr. 14 - 19. Okt, 17:40