12
Jan
2008

Klinsi

Gestern Klinsi erlebt. Ganz aus der Nähe. Geschätzte Entfernung: 2, 74 Meter. Hat was, der Mann. Sowas wie Charisma. Echt. Hoeneß guckte unterdessen, als hätte man ihn vergiftet. Wenn Körpersprache stimmt, dann hat er diesen Tag gestern und diesen blonden Typen neben sich abgrundtief gehasst.

Jetzt Konflikt im tiefsten Inneren. Ich mag doch die Bayern nicht mögen.

Und nu??

2
Jan
2008

Aus der Serie...



...Duette, die ich nicht im Traum für möglich gehalten hätte. Schön aber ausgerechnet heute, weil es irgendwie ein Beleg ist, dass auch wir alten Jungs noch gut drauf sein könnte. Madame ist von dem älteren Herrn jedenfalls ziemliuch angetan, würde ich sagen.

28
Dez
2007

Alicia

Ich könnte gerade den ganzen Tag rauf und runter Alicia Keys hören und es ist mir nicht mal peinlich.

27
Dez
2007

Fotografieren leichtgemacht

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Und noch ein revidiertes Vorurteil: Bisher hatte ich mich immer standhaft geweigert, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, mit einem Handy zu fotografieren. Vorbei. Mit dem Nokia N 95 geht sogar das in einer sehr anständigen Qualität. Lerneffekt 1: Vorurteile sind doof. Erstmal ausprobieren. Dann kann man immer noch motzen. Erkenntnis 2: Ein Gadget weniger zum Mitschleppen. Die kleine kompakte Kamera kommt ins Museum und wird durch N95 ersetzt. Für große Momente gibts dann immer noch die Nikon. Lerneffekt Nummer 3: Für ein gutes Foto braucht es immer noch das Motiv, die Idee, die besondere Perspektive. Und dann erst die Hardware.

Phhh. Theoretisch hätt´ ich das ja schon vorher gewusst.

8
Dez
2007

Abends im Luxushotel

berlin1

Die anderen saßen irgendwie noch in diesen Lounges rum, die in allen Hotels einer gewissen Preisklasse alle gleich sind. Ich hatte irgendwie eine leise Ahnung, was sie wohl denken würden, die anderen Teilnehmer an diesem Kongress - wenn ich jetzt, recht spät am Abend mitten in Berlin, aufstehen und mich mit dem Hinweis verabschieden würde, ich ginge noch ein wenig in die Stadt.

berlin2

Mann, alleine im Hotel am Abend in der Großstadt. Wo wird der wohl hingehen?

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Dabei ist die Antwort so einfach: zum Fotografieren. Nachts fast alleine in der Großstadt, wann kommt man schon mal dazu, einfach Eindrücke aufzunehmen und sie festzuhalten? Na also.

2
Dez
2007

Stairway to somewhere

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Ein ziemlich großartiges Erlebnis: nachts losziehen, fotografieren. Geht in diesem Fall (große Kamera, die kleine funktioniert für solche Spielereien nicht) nur mit Stativ, was die Sache etwas unangenehm macht. Nun gut - es sieht einen ja keiner, aber wenn einer einen sehen sollte...

Es gibt auch ziemlich grandiose Fotos von dem, was hinter dem Tor liegt. Aber erstens fände ich es irgendwie eigenartig, diese Fotos so halböffentlich zu zeigen und zweitens - muss ja keiner wissen, was ich nachts so anstelle, vermutlich würde man mich im durchaus rustikalen Niederbayern für ziemlich verrückt erklären. Belassen wir es also bei der Außenansicht, die irgendwie ziemlich stimmungsvoll ist, finde ich. Gerade im Dezember. (hochauflösend hier).

1
Dez
2007

Bremen, mit arbeitsloser Kamera

Wenn Sie zufällig mal nach Bremen kommen sollten, lassen Sie die Kamera getrost zu Hause. Es gibt nicht sehr viel zu fotografieren, schon gleich gar nichts, was es nicht woanders auch gibt. Das Flair ist norddeutsch und es ist so, wie es in allen deutschen Städten ist, die irgendwo mal was mit dem Krieg zu tun hatten (und welche hatte das nicht?). Dort, wo noch alte Bausubstanz steckt, ist es schön, zwischendrin allerdings gibts wieder die treudeutsche Liebe zum Waschbeton und zur Architektur des betonierten Vierecks zu bestaunen. Am Bremer Congress-Centrum (schreibt sich wirklich so) ist diese Symbiose in selbst für deutsche Verhältnisse erstaunlicher Ausprägung zu bewundern. Alleine für den Vorplatz dieses Monsters mussten viele Steine geklopft werden, verdammt viele. Dabei hatte ich mir Bremen immer so putzelig vorgestellt und gedacht, man würde beim Einkaufen auch mal Diego oder Per Mertesacker begegnen und alle Menschen dort müssten irgendwie aussehen wie Willi Lemke. Tun sie aber gar nicht. Und Diego habe ich auch nicht gesehen, nur die Privatmaschine von Real Madrid, die parkte direkt neben dem kleinen Lufthansaflieger, mit dem ich unterwegs war.

Das ist übrigens nicht sehr erstaunlich, wenn man direkt neben dem Flieger von Real steht, zumindest nicht in Bremen. Der Flughafen ist nämlich eher klein und ich vermute, auf dem Bahnhof von München-Pasing ist mehr los. Dass man allerdings mit der Straßenbahn in 11 Minuten vom Terminal in die Innenstadt kommt, daran müsste München echt mal noch arbeiten.

29
Nov
2007

Nachtrag zu den Helden

Allerdings: Die Live-Version von "Carpet Crawlers" ist eine Weltsensation. Gehört zu den 3 besten Musikstücken, die ich in diesem Jahr gehört habe.

Die alten Helden und der Zwiespalt

Vermutlich werde ich schizophren. Oder ich bin es schon. Andere Möglichkeit: Mit zunehmenden Alter ändern sich die Ohren, vielleicht verformen sie sich ja, und man nimmt Akkustik anders wahr.

Keine Ahnung, was, aber in jedem Fall sitze ich gerade unter dem unglaublichsten aller Kopfhörer und lasse die alten Helden laufen, die erwartungsgemäß die Reunion im Sommer pünktlich zum Weihnachtsgeschäft als nette Doppel-CD rausgebracht haben. Clever, das.

Ich hatte ja, trotz der Gelegenheit, den Besuch bei den alten Helden im Oly-Stadion verschmäht. Erstens finde ich diese Stadionrituale nervtötend und musikalisch völlig unergiebig, manchmal haben die sogar was faschistoides, finde ich. Dressierte Mengen in eigenartiges Ritualen. Nee, danke. Muss ich nicht haben.

Dann vorurteilfreies Rangehen an die Live-Platte. Ganz ohne Stadion. Die ersten Takte vom Intro aus Duke gehört - und fast in den Hintern gebissen. Mann, klingt das geil. Langsamer, etwas verschleppter als in der Studio-Version, große Songs aufgepeppt mit den klanglichen Möglichkeiten von heute.

Mann, du blöder niederbayerischer Sturschädel!! Warum hast du dir nicht Herrn A. gemommen, damals, und bist hingegangen? Kretin, Depp, Dummkopf.

Aber dann, du liebe Zeit, was ist das? Mr. Collins macht den Mund auf - und singt. Öhm. Naja. Sowas ähnliches. Hat dem einer Helium ins Wasser getan? Ich meine, Volumen hatte seine Stimme ja nie, aber das hier klingt ein bisschen wie ein Hühnchen vor der Schlachtung. Turn it on again? Oh my god. Ein Drama.

Allerdings, zugegeben: Wenn´s instrumental wird und die ganzen alten Kracher kommen - Gänsehäut ohne Unterbrechung. Firth of fith, In the Cage, Carpet Crawlers, Los Endos (!!) - und irgendwann nervt auch Heliumstimmchen Collins nicht mehr.

Ach, sch... auf die Schizophrenie und die Grundregeln des guten musikalischen Geschmacks. Sollen sie doch nochmal meine Helden sein, meine alten, auch wenns nur unter dem Kopfhörer im Büro ist.

*...here in the glow of the night...*
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